Neue Ausstellung ab 29.05.2026

Sylvia Faragó, Wolfgang Knauß

"PAPIER stabil – fragil"

links: Sylvia Faragó, Tabernakel, Papierrelief, rechts: Wolfgang Knauß, Papier trouvé (Zuwendung)

Vernissage: Freitag, 29.05.2026, 19 Uhr

Begrüßung: Christina Knauer, 1. Vorsitzende

Einführung: Vivien Sigmund, M.A

Musik: Karin Eckstein, Bandoneon


Die Künstler sind während der Ausstellung an allen Samstagen persönlich anwesend.

Die „Papierreliefs“ von Sylvia Faragó bestehen aus den von der Künstlerin selbstgefärbten und geschöpften Papieren. Ergänzt werden diese aus mehreren Schichten bestehenden Bildreliefs mit eingewobenen Naturmaterialien: Federn, Gräsern, Blättern, Schoten, Blüten etc. Die raue, unregelmäßige Oberfläche des geschöpften und manchmal gegossenen Papiers gleicht einerseits den Verwitterungsprozessen in der Natur und andererseits durch die lapidaren, geometrischen Umrissformen wie Kreis, Dreieck, Oval den zeichenhaften Einritzungen uralter Symbole, gleichsam aus dem „kollektiven Gedächtnis“ der Menschheit.

 

Wolfgang Knauß bezeichnet seine Arbeiten als „Papiers trouvés“. Der Künstler sammelt und archiviert weggeworfenes Verpackungsmaterial, Fragmente alter Zeitungen und Kartonagen, die ihm spontan gefallen: es sind die reliefhaften Fragmente unserer Zivilisations- und Konsumgesellschaft. Diese Fundstücke sind bereits verwittert, teilweise mit Erde verkrustet oder mit Pflanzenteilen der Natur verwoben. Er unterwirft sie einem künstlerischen Wandlungsprozess und erweckt sie in reduzierten Collagen, Objekten und Fotografien zu neuem Leben.

Sylvia Faragó, Ost-West-3

Wolfgang Knauß, Zeitzeichen


Ausstellungsdauer 29.05.26 – 27.06.26


Auf Facebook gepostet von Daiana Maties "Zum 15.05.2026 für Klaus B.", unseren langjährigen 2. Vorsitzenden Prof. Klaus Bushoff.


Wandkalender 2026

50 Jahre InterArt

Anlässlich unseres 50-jährigen Jubiläums haben wir einen Wandkalender gestaltet mit allen wichtigen Ausstellungen und Veranstaltungen. Mehr dazu hier!


Für Mitglieder ist der Kalender gratis und kann in der Galerie mitgenommen werden. Interessierte Nichtmitglieder erhalten den Kalender gegen eine Spende von 10,00 €,


Vorschau

Jürgen Jendrich

THE SECOND LIFE SHOW

Seit 1980 zieht sich das künstlerische Schaffen wie ein roter Faden durch seine berufliche Entwicklung: Neben der Arbeit in der Kreativ-Industrie entstehen stetig ganz eigene Arbeiten. Sein Fokus liegt auf Materialbildern, Guckkästen und plastischen Objekten. Seine Werke werden im In- und Ausland ausgestellt – zuletzt verstärkt in spannenden Pop-up-Locations. Parallel dazu präsentiert er sich mit musikalisch-literarischen Bühnenauftritten sowie Theaterproduktionen mit dem Schwerpunkt Bühnenbild. Seit 1983 ist Jendrich künstlerisches Mitglied des VBKW Stuttgart.

 

Künstlerisches Statement
Alles beginnt in der Werkstatt seines Vaters. Zwischen Werkzeugen und Materialien entsteht früh die Faszination für Dinge – für ihre Haptik, ihre Geschichten, ihre Möglichkeiten. Die Welt wird ‘begreifbar‘ – im wahrsten Sinne des Wortes. Es wächst eine innere Schatzkiste, gefüllt mit Eindrücken, Formen und Ideen.
Erst im Studium lernt Jendrich, diese Schätze sichtbar zu machen. Dinge beginnen sich zu verbinden. Sie erzählen Geschichten – „Ihre eigenen, meine … und vielleicht auch deine“.
Die Objekte, mit denen Jendrich heute arbeitet, haben bereits ein Leben hinter sich. Sie wurden benutzt, aussortiert, vergessen. Und vom ihm gefunden … 


Und hier beginnt ihre zweite Geschichte.
In seinen „Second Life Originals“ gibt er ihnen eine neue Bühne – fast unverändert, immer noch ganz sie selbst, und doch in einem völlig neuen Kontext. Es entstehen überraschende Verbindungen zwischen Sehen, Fühlen und Bedeutung.
„Wer ist hier eigentlich wer?
Und vor allem: Was siehst du?“.


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Ausstellungsdauer 03.07.26 – 01.08.26


Barbara Loerz, Dagmar Roos

Zweierlei – Bildhafte Gedankenspiele

Ausstellungsdauer 07.08.26 – 05.09.26



Ständig im Kabinett

Originale, Druckgrafik, Skulpturen, Künstlermonografien, weitere Bilder  →


Samstagsbasar

Publikationen zur Kunsttheorie, samstags, 14  – 18 Uhr